Lara Stalder

Powerplay fürs Frauen- Eishockey

Film anschauen (SRF)

Auf dem Eis übernimmt Lara Stalder Verantwortung – und setzt sich darüber hinaus für Sichtbarkeit und Gleichberechtigung im Frauen-Eishockey ein.

Geburtsdatum
15. Mai 1994

Geburtsort
Luzern, Switzerland

Position
Center (C)

Shoots
Right

Grösse
167 cm / 5'6"

Gewicht
64 kg / 141 lbs

Lara’s Mission ist es, den Weg für die nächste Generation zu ebnen. Junge Mädchen sollten von dem träumen können, was einst unsichtbar war. Denn wenn man es sehen kann, kann man es auch werden. Frauen-Eishockey braucht Sichtbarkeit, Struktur und langfristiges Engagement – nicht in der Zukunft, sondern jetzt.

Meine Werte

Chancengleichheit

Gleiche Bedingungen für Frauen

Wahre Leistung kann nur dort wachsen, wo Chancengleichheit herrscht. Lara steht für Fairness, Sichtbarkeit und gleiche Bedingungen im Sport – auf und neben dem Eis. Sie glaubt, dass nachhaltiger Erfolg mit gleichem Zugang, Anerkennung und Respekt für Sportlerinnen beginnt.

Mut & Pioniergeist

Grenzen verschieben

Fortschritt beginnt mit denen, die es wagen, den ersten Schritt zu machen. Lara stellt sich Herausforderungen, überwindet Hindernisse und treibt das Frauen-Eishockey mit Mut und Überzeugung voran. Sie ist bereit, ihre Komfortzone zu verlassen, um Veränderungen zu bewirken, wo noch neue Wege beschritten werden müssen.

Nächste Generation

Inspiration für das Mögliche

Vorbilder schaffen Perspektiven. Lara setzt sich dafür ein, junge Mädchen zu ermutigen, grosse Träume zu haben – denn zu sehen, was möglich ist, ist der erste Schritt, um es zu erreichen. Durch Sichtbarkeit und Engagement hilft sie dabei, Ambitionen in Überzeugungen und Überzeugungen in Taten umzusetzen.

Führung & Verantwortung

Mit gutem Beispiel vorangehen

Führung bedeutet mehr, als nur einen Buchstaben auf dem Trikot zu tragen. Lara übernimmt Verantwortung, setzt Massstäbe und führt durch Leistung, Integrität und ihre Einstellung. Sie versteht Führung als tägliche Verpflichtung – gegenüber dem Team, dem Sport und der nächsten Generation.

Karriere & Highlights

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1999–2013
Die Anfänge und ersten Erfolge

Ich habe 1999 mit dem Eishockeyspielen beim HC Luzern (Schweiz) begonnen, als ich 5 Jahre alt war. Bis 18 Jahre spielte ich in den Nachwuchsteams der Männer. Ab 2007 spielte ich parallel zur Juniorenliga auch in der höchsten Schweizer Eishockeyliga für Frauen, der heutigen PostFinance Women’s League, zunächst für den SC Reinach, in der Saison 2008/09 für den Küssnachter SC, dann wieder für den SC Reinach bis 2012 und in der Saison 2012/13 für die ZSC Lions. 2013 konnte ich mit den ZSC Lions meinen ersten Schweizer Meistertitel gewinnen.

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2013–2016
Stipendium Universität von Minnesota Duluth

Nach meinem Schulabschluss an der Wirtschaftsmittelschule in Luzern im Jahr 2013 erhielt ich ein Stipendium für die University of Minnesota Duluth, wo ich 4 Jahre für die UMD Bulldogs in der Western Collegiate Hockey Association spielte.

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2016–2020
Der Weg nach oben 
in Schweden

Im Juni 2016 hatte ich die Ehre, als erste Schweizer Spielerin von einem Team der nordamerikanischen Frauen-Profiliga NWHL gedraftet zu werden. Die Boston Pride wählten mich an 20. Stelle aus. Nach sorgfältiger Abwägung meiner Optionen entschied ich mich jedoch, mein Studium abzuschliessen und nach Schweden zu wechseln, um für Linköpings HC in der SDHL zu spielen.

Im Mai 2019, nach dem Abschluss meines Masterstudiums, wechselte ich innerhalb der SDHL von Linköpings HC zu Brynäs IF in die Stadt Gävle.

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2019–2023
Gemeinsam Geschichte schreiben

Bei Brynäs IF durfte ich Teil von etwas Grösserem werden und fand das ideale Umfeld, um meine Leistung weiter zu optimieren. Mit dem Team begann eine bemerkenswerte Aufwärtsentwicklung. Der Verein stand zuvor vor der Entscheidung, das Frauenteam entweder aufzulösen oder gezielt zu fördern. Die bewusste Förderung löste in der gesamten Region eine positive Dynamik aus, die 2021 beinahe im Gewinn des ersten Meistertitels vor ausverkauftem Haus gipfelte. Auch wenn das sportliche Ergebnis im Finale nicht den erhofften Abschluss brachte, setzte diese Entwicklung gesellschaftlich einen bedeutenden Impuls und inspirierte zahlreiche Mädchen, selbst mit dem Eishockey zu beginnen.

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2023–heute
Zurück in die Heimat

Nach zehn Jahren im Ausland bin ich 2023 zum EV Zug in meine Heimat zurückgekehrt. Nicht einfach als Spielerin, sondern als Zugpferd – und mit einer klaren Haltung: Do it right or not at all. Der Entscheid des Verbands, in der zweithöchsten Liga zu starten, wurde dabei nie als Rückschritt verstanden, sondern als Chance, Neues aufzubauen und mutig voranzugehen.

Um diese Reise aktiv mitgestalten zu können, arbeite ich zusätzlich zu meiner sportlichen Rolle zu 60 % in der CEO-Assistenz und im Projektbereich. So kann ich täglich professionell arbeiten und trainieren, Strukturen entwickeln und gemeinsam mit der Organisation sowohl Top-down als auch Bottom-up nachhaltige Fortschritte erzielen.

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Im Trikot der Schweiz

Das Schweizer Nationalteam begleitet Lara Stalder seit ihren Juniorinnenjahren – geprägt von Verantwortung, internationalen Erfolgen und Auftritten auf der grössten Bühne des Sports.

Mit der U-18-Nationalmannschaft habe ich an drei Junioren-Weltmeisterschaften teilgenommen: 2010 in der Division I und 2011 und 2012 in der Top Division. Bei den beiden Turnieren der Top Division war ich die Verteidigerin mit den meisten Punkten unter allen Teilnehmerinnen und wurde beim Turnier der Division I 2010 als beste Verteidigerin ausgezeichnet.


2011 gab ich mein Debüt und spielte meine erste Frauen-Weltmeisterschaft, die zufällig in der Schweiz stattfand. Mit der fantastischen heimischen Kulisse konnte ich meine ersten Erfahrungen auf der grossen Bühne. Im Laufe der Jahre konnte ich mich in der Nationalmannschaft kontinuierlich etablieren. Nach und nach übernahm ich mehr Verantwortung und wurde 2020 zum Kapitän ernannt. 


Mit zahlreichen Weltmeisterschaften und bereits drei Teilnahmen an Olympischen Spielen habe ich wertvolle Erfahrungen gesammelt. Vor der Tür stehen nun meine vierten Olympische Winterspiele in Milano Cortina.

Erfolge & Auszeichnungen

Mein ständiger Antrieb, alles zu geben und die Beste zu sein, hat mir bereits mehrere Auszeichnungen eingebracht. Besonders stolz bin ich auf die Bronzemedaille mit der Schweizer Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in Sotschi, aber auch auf den Gewinn des «Guldhjälmen» (Goldener Helm) in der schwedischen Frauen-Eishockeyliga.

Women’s National Cup mit dem EV Zug

Women’s National Cup mit dem EV Zug

4. Platz Weltmeisterschaft
Rückkehr in die Schweiz zum EV Zug

SDHL Silber Medaille
402 Punkte in SDHL (3. Platz)
4. Platz Weltmeisterschaft

SDHL All Time Punkte Rekord in einer Saison (89)
Stürmerin des Jahres
Silber Medaille
Olympische Spiele 4. Platz (Peking)

SDHL All Time Punkte Rekord in einer Saison (81)
Stürmerin und MVP des Jahres
Swiss Ice Hockey Women oft he Year

SDHL Stürmerin des Jahres
MVP und Goldener Helm

SDHL Silber Medaille

SDHL Silber Medaille

Swiss Ice Hockey Women of the Year

Top 3 Female Player NCAA
Patty Kazmaier Finalist
WCHA Player of the year
WCHA Student Athlete of the year
All-America First Team

Olympische Bronze Medaille (Sotchi)

Schweizer Meistertitel ZSC Lions

Beste Verteidigerin U-18 Weltmeisterschaft (Div. 1)

Engagement

Talks & Interviews

Lara gibt Einblicke in ihre Karriere, ihre Haltung und die Entwicklung des Frauen-Eishockeys – offen, reflektiert und authentisch.

Medienanfrage EV Zug

Referentin

In Vorträgen spricht Lara über Leadership, Gleichstellung und den Mut, neue Wege zu gehen – aus erster Hand und mit persönlicher Erfahrung.

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Zukunft gestalten

Lara engagiert sich gezielt für die Förderung junger Mädchen im Eishockey und setzt sich für nachhaltige Strukturen im Nachwuchsbereich ein.

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